4 Life Hacks für die Entwicklung von Industrie-Software


 

Die Entwicklung individueller Industrie-Software ist immer ein komplexer und meist ein dynamischer Prozess: Parameter ändern sich, Anforderungen kommen hinzu, neue Ideen entstehen. Damit wird die Lösung zu einem beweglichen Ziel und der Entwicklungsprozess zu einem großen Abenteuer. Wer dennoch ein technisch erfolgreiches Projekt realisieren möchte, das zum Timing passt und den Budgetrahmen nicht sprengt, sollte folgende Life Hacks berücksichtigen.

1. Sprechen ist Gold

Vor der Planung und Entwicklung einer Industrie-Software ist es wichtig, die Rahmenbedingungen zu verstehen. Dazu gehören Produkte und Prozesse ebenso wie vorhandene Maschinen und Technologien, sowie die Unternehmensziele und Geschäftsmodelle. Das geht nicht im Vorbeigehen, sondern indem man mit den Spezialisten aller Fachbereiche eines Unternehmens aktiv spricht und ihre Expertise in die Anforderungen einfließen lässt. Denn als Stakeholder kennen sie die Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken, Probleme und Optimierungspotenziale ihres Bereiches am besten.

 

2. Alle in einem Boot

Zukunftssichere, effiziente Industrie-Software ist immer Teamwork. Sie gelingt, wenn alle internen und externen Projektbeteiligten in einem Boot sitzen. Und wenn Auftraggeber und Auftragnehmer sich nicht als solche verstehen, sondern als Teile des gleichen Teams. Damit alle in die gleiche Richtung rudern ist es wichtig, unterschiedliche Vorstellungen und Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Dazu gehören an den zentralen Stellen alle Experten an einen Tisch, um Zuständigkeiten und Schnittstellen zu klären und um auszuloten, wie sie sich im Projekt gegenseitig unterstützen können.

 

3. Kleine Schritte statt großer Sprünge

Wer Software statisch plant, verhindert die optimale Lösung. Deshalb arbeiten wir mit einer Strategie der kleinen Schritte. Wir zerlegen ein Projekt in viele Teilprojekte (Iterationen) und stimmen uns regelmäßig zu Zwischenzielen ab (Iterationsreviews, alle vier Wochen). Dadurch können wir mögliche Fehler schnell erkennen und Anpassungen auf dem kurzen Dienstweg und mit begrenztem Aufwand vornehmen. In der Summe bedeutet das: schneller bessere Lösungen zu geringeren Kosten zu realisieren.

 

4. Immer den Überblick behalten

Software ist eine Investition und muss ihre Kosten in einem wirtschaftlich sinnvollen Zeitraum wieder einspielen. Der Return on Investment - lässt sich bei komplexen und dynamischen Projekten vorab natürlich nicht auf den Cent kalkulieren. Aber wenn das Detaillevel auf das Notwendigste begrenzt wird, lässt sich bereits sehr früh ein Budgetrahmen definieren. Damit lässt sich gleichzeitig auch eine Grenze benennen, oberhalb derer ein Projekt wirtschaftlich keinen Sinn macht. Das bietet allen Projektbeteiligten eine klare Perspektive und eine solide Entscheidungsgrundlage.

 

 

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